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Rettungsdienst übt Feuerwehrarbeit
Bei einer Ausbildungsveranstaltung von Feuerwehr und Rettungsdienst am Buxtehuder Feuerwehrhaus im Westmoor wurde am Samstag die Zusammenarbeit der beiden Hilfsorganisationen vertieft. Ziel der Veranstaltung war es, den jungen Einsatzkräften vom Roten Kreuz einen Einblick in die Arbeit der Feuerwehr zu geben.
Begonnen hatte die Veranstaltung am Samstagmorgen mit einer Präsentation über Mittel und Arbeit der Feuerwehren. Nach einem kleinen Mittagessen ging es zur praktischen Ausbildung auf den Übungshof, wo vier Stationen aufgebaut waren.
Bei einer simulierten Unfallrettung aus einem Pkw sollten die Rettungskräfte unter Anleitung selbst Schere und Spreizer in die Hand nehmen, um die technischen Zusammenhänge und Vorgehensweisen beim Zerschneiden eines Unfallfahrzeugs zu verstehen.
Während der anschließenden Feuerlöschübung an einem brennenden Holzstapel wurde von den DRK-Kräften nach einer kurzen Einweisung der richtige Umgang mit Feuerlöschern geprobt.
An der Drehleiter konnten die verschiedenen Rettungsmöglichkeiten aus Höhen und Tiefen geübt werden. Neben der standardmäßig verwendeten Krankentragenhalterung am Drehleiterkorb, wurden auch die verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten der Schleifkorbtrage in Kombination mit dem Rollgliss-Abseilsystem gezeigt.
Zum Abschluss der Übungen sollten alle Rettungsdienstler eine Möglichkeit erlernen, sich mit der auf dem Rettungswagen mitgeführten Feuerwehrleine selbst zu sichern.
Beendet wurde die von allen beteiligten Personen für gelungen bezeichnete Ausbildungsveranstaltung mit einem gemeinsamen Grillen.
Auf die Auftaktveranstaltung in Buxtehude werden in den nächsten Wochen weitere Ausbildungstage in Horneburg, Stade und Drochtersen folgen, so dass allen Einsatzkräften vom Rettungsdienst im Landkreis Stade die Möglichkeit gegeben wird, die Arbeit der Feuerwehren näher kennen zu lernen.
Unser Dank geht an die Firma Alfey Buxtehude für die Bereitstellung der Unfallautos.
Feuerwehr Buxtehude Zug I übt Eisrettung
(16.01.2010)
Eisflächen noch viel zu dünn zum Betreten
Durch die lang anhaltenden frostigen Temperaturen war es in diesem Jahr endlich wieder einmal möglich eine realistische Eisrettungsübung für die Feuerwehr Buxtehude Zug I durchzuführen. Trotz der scheinbar dicken Eisfläche beträgt die tragende Schicht derzeit in Buxtehude zum Teil nur 2,5 cm, viel zu wenig also zum gefahrlosen Betreten.
Nach einer kurzen theoretischen Unterweisung im Gerätehaus am Westmoor, wurden die praktischen Übungen am großen See in den Brunkhorstschen Wiesen geprobt. Zwei mit Überlebensanzügen ausgestattete Ausbilder öffneten in der Mitte des Sees die dünne Eisfläche um eine eingebrochene Person darstellen zu können. Angeleint lies sich der Ausbilder ins Wasser fallen. Nun galt es den vermeintlich Verunfallten zu retten. Mit Hilfe von Leitern und einem Schlauchboot versuchten die ebenfalls angeleinten und mit speziellen Feuerwehrschwimmwesten ausgerüsteten Kameraden nun den Hilflosen aus dem Wasser zu ziehen. Liegend wurde die im Realfall bereits stark unterkühlte Person ans Ufer gebracht und an den Rettungsdienst übergeben. Der liegende Transport ist sehr wichtig, da es ansonsten durch die starke Unterkühlung zum sogenannten Bergungstod kommen kann. Durch starke Bewegung oder Aufrichten der verletzten Person kann die bereits stark heruntergefahrene Durchblutung wieder in Gang kommen und ausgekühltes Blut gelangt zum Herz. Aufgrund der Temperaturempfindlichkeit des Herzens kann es dabei zu Herzrhythmusstörungen und zum Erliegen jeglicher Herz-Kreislauffunktion kommen.
Bei der Eisrettung spielt auch der Eigenschutz eine große Rolle: Um durch den Verunfallten nicht selbst ins Wasser gezogen zu werden, muss immer ein ausreichender Abstand gewahrt werden.
Abschließend lässt sich feststellen, dass die Feuerwehr Buxtehude gut für eventuelle Eisrettungen ausgebildet ist. Am meisten zählt allerdings der Faktor Zeit. Von der Alarmierung durch einen Ersthelfer bis zum Eintreffen der Feuerwehr an der Einsatzstelle können durchaus einige Minuten vergehen. Daher ist es wichtig, dass bereits vorm Eintreffen der Einsatzkräfte erste Maßnahmen getroffen werden. Dies kann zum Beispiel durch Zuwerfen oder Zuschieben von Seilen, Leitern oder Brettern erfolgen. Betreten Sie aber nie selbst die gefährlichen Eisflächen und begeben Sie sich niemals selbst in Gefahr!
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Die Eisdicke in den Brunkhorstchen Wiesen. Nur die unteren klaren 2,5 cm sind tragend, der Rest hat Lufteinschlüsse und ist daher recht brüchig. |
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Retten mit der Leitertechnik. Jeweils ein Leiterteil wird vorgeschoben, das zweite dann nachgezogen. |
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Retten per Schlauchboot. Das Boot wird zum Verunfallten geschoben. |
Neuer Gerätewagen-Logistik
In Kürze wird der Zug I ein neues Fahrzeug erhalten. Der neue Gerätewagen-Logistik wird den bereits am 30.05.08 ausgemusterten LKW ersetzen. Aufgebaut wurde die Ladefläche (Pritsche/Plane) von Magirus auf einem Mercedes Atego 1325 mit Allrad und Singlebereifung. Die heckseitige Ladebordwand lässt sich einklappen, so dass eine Nutzung als Schlauchwagen möglich wäre. Voraussichtlich Ende Januar 2010 soll das Fahrzeug fertig sein und beim Zug I in Dienst gestellt werden. Hierfür wurden im Gerätehaus bereits erste Umbaumaßnahmen vorgenommen: Ein Hochregal für Gitterboxen wurde angeschafft und aufgebaut. Ein weiteres folgt in Kürze. Darin werden dann die verschiedenen Gitterboxen mit unterschiedlichsten Einsatzmaterialien gelagert, die im Einsatzfall aufzuladen sind. Eine Auflistung der möglichen Boxen, die zum Teil noch in der Beschaffung sind, folgt dann mit der Indienststellung des Fahrzeugs.

Artikel erschienen am 25.07.09 im Wochenblatt Neue Buxtehuder / Neue Stader
Auch Kleinfahrzeuge erhalten weitere Sicherheitsausstattungen

Im Zuge der Erweiterung der sicherheitstechnischen Einrichtungen an den Fahrzeugen beim Zug I konnte nun auch das MTF mit einer Heckwarnanlage vom Typ Signalmaster 6-fach-LED ausgestattet werden. Im gleichen Zuge wurde ein drittes Blaulicht und ein Satz Frontblitzer Hella BSX-Micro nachgerüstet, welcher in den Fahrzeuggrill integriert ist. In Kürze werden der ELW und das LF 16/12 ebenfalls mit Heckwarnanlagen ausgerüstet sein.
Zusätzliche Sicherheitsbeklebung erweitert das Design der Großfahrzeuge

Vor kurzem erhielten vier Großfahrzeuge beim Zug I ein neues Design an der Fahrerkabine. Zusätzlich zu der bereits bestehenden Bauchbinde aus retroreflektierendem Klebeband (Scotch 3M) am Fahrzeugaufbau wurde das Sicherheitsdesign an der Fahrerkabine mit dem gleichen Material erweitert. Die als einzelne Rechtecke montierte Folie soll die Einsatzfahrzeuge bei Dämmerung und Dunkelheit für den Querverkehr in Kreuzungsbereichen besser kenntlich machen.

Anbau bei der Feuerwehr in Buxtehude: Kein Platz mehr für das „TLF 16 T“
Zehn Jahre hat der Oldtimer „TLF 16 T“ der Freiwilligen Feuerwehr des Zug I in Buxtehude seinen festen Platz zwischen den anderen Löschfahrzeugen im Feuerwehrgerätehaus gehabt. Demnächst muss er für ein neues Auto weichen. Aber weil das Herz der Kameraden an ihrem ersten Tanklöschfahrzeug hängt, soll dafür eine Garage gebaut werden.
„Das ist noch ein richtiger Klang, wenn der anspringt“, sagt Stadtbrandmeister Horst Meyer, während er mit seiner Hand über die Motorhaube des Oldtimers streicht. Das „TLF 16 T“ sei fast im gleichen Jahr wie er geboren. Mit ihm hatten Horst Meyer und sein Bruder Gerd schon viele Einsätze erlebt, bis er 1999 gegen ein neues Einsatzfahrzeug ausgewechselt wurde. „Hein Köpcke“ steht auf seiner Motorhaube. Die silbernen Buchstaben sind fein säuberlich poliert. Sie sollen an den früheren verstorbenen Stadtbrandmeister erinnern. „Wir hängen an unserem Oldie“, sagen die Brüder. Und nicht nur die, sondern auch sämtliche anderen Mannschaftskameraden der Wehr. So sehr, dass sie jetzt eine zusätzliche Garage für ihr Fahrzeug bauen wollen. Einen großen Teil der Baukosten wird der Förderverein der Feuerwehr übernehmen. Für die restlichen Kosten suchen sie noch engagierte Bürger aus Buxtehude, die sie dabei unterstützen. Außerdem wollen sie ihr Fahrzeug restaurieren. Der Oldie braucht neue Bremsen. Die Mitarbeiter wollen ihn wieder so herrichten wie er ursprünglich einmal war. „Das wäre ein Traum, wenn uns das gelingen könnte“, sagt Gerd Meyer. Die weißen Kotflügel und weißen Ecken sollen wie bei seiner Auslieferung am 7. März 1956 wieder schwarz angestrichen werden.
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Horst (li.) und Gerd Meyer fangen schon mal mit der Wartung an. Text & Foto: Buxtehuder Tageblatt |
Das TLF 16 T war das erste wasserführende Fahrzeug im Landkreis Stade. „Es hat beim Altstadtbrand 1980 seinen Mann gestanden“, sagen die Brüder stolz. Wer die Kameraden der Feuerwehr unterstützen möchte:
Sparkasse Harburg-Buxtehude BLZ 207 500 00 Kto. 550 22222 Stichwort „Oldtimer“. Weitere Infos bei Gerd Meyer 0 170 / 1 86 15 48.
140 Jahre Zug I - Riesiger Andrang beim Tag der offenen Tür 2008
Über vier Jahre ist es her, seit der letzte Tag der offenen Tür stattgefunden hat. Am 13.09.2008 war es dann wieder einmal soweit. Bei bestem Wetter drängten sich die interessierten Besucher förmlich um die Autos. Für Jung und Alt wurden Informationen, Spiele und Vorführungen geboten. Die ganz Kleinen hatten die große Fahrzeughalle für sich alleine. Hier wurden von Jugendfeuerwehr und Kreisjugendring diverse Spiele angeboten. Vor dem Gerätehaus hatten alle Besucher die Möglichkeit unsere Fahrzeuge und Technik zu besichtigen. In und vor der kleinen Fahrzeughalle war mit Kuchenbuffet, Wurstbude und Getränkestand für das leibliche Wohl gesorgt. Weitere eingeladene Fahrzeuge standen neben dem Gerätehaus auf dem Parkplatz vom Fachmarktzentrum. Hier hatten sich unter anderem das Buxtehuder THW und DRK, die mobile Atemschutzstrecke (MOBAS) der Berufsfeuerwehr Hamburg, der Teleskopmast der Werkfeuerwehr Airbus Hamburg und ein Wechselladerfahrzeug der Werkfeuerwehr Shell Hamburg eingefunden. Hinter dem Haus wurden in regelmäßigen Abständen Vorführungen von der Einsatzabteilung und der Jugendfeuerwehr durchgeführt. Die mehrere hundert/tausend Besucher zeigten sich ebenso wie die Organisatoren hoch zufrieden und freuen sich schon auf den nächsten Tag der offenen Tür, der zur 145 Jahrfeier im Jahr 2013 geplant ist.
FF Buxtehude baut Fahrzeug für die Feuerwehr Moisburg aus
Seit langem gibt es eine freundschaftliche Beziehung zwischen der Ortswehr Buxtehude Zug I und der Feuerwehr Moisburg im Landkreis Harburg. Als diese nun nach langer Planung ein gebrauchtes Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) mit Geldern aus Förderverein und Spenden beschaffte, wurden zwei Kameraden vom Zug I gefragt, ob sie beim Einbau von Funktechnik und Sondersignalanlage helfen könnten. An einem frühen Sonntagmorgen war es dann soweit, das bereits fertig beklebte Fahrzeug traf zum Ausbau in Buxtehude ein. Voller Tatendrang ging es daran, den Blaulichtbalken und das Heckblaulicht auf dem Dach zu montieren. Im Anschluss folgte die Montage der 4m-Band-Funkantenne, um dann die komplette Verkabelung für Sondersignal, 2m-/4m-Funk und Handlampen im Fahrzeuginneren vorzunehmen. Hier musste ein kompletter Kabelbaum neu eingezogen werden, für den das halbe Armaturenbrett zerlegt wurde. Erste Testläufe gegen Mittag verliefen erfolgsversprechend, sodass mit der Verlegung der Funkverkabelung fortgefahren werden konnte. Spät am Abend war dann soweit alles montiert, dass am Montagnachmittag lediglich noch das Funkgerät eingepasst werden musste. Abends ging es zurück nach Moisburg, wo das neue Fahrzeug von den anwesenden Kameraden bereits freudestrahlend erwartet wurde.
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Bild: FF Moisburg |
Vier Monate später wurde am 06.07.08 die offizielle Indienststellung in Moisburg gefeiert. Bei einem großen Grillfest für Aktive, Spender und Fördermitglieder wurde das neue Fahrzeug feierlich an die Feuerwehr Moisburg übergeben. Bei seiner Rede dankte der Moisburger Ortsbrandmeister den großzügigen Spendern, sowie den Buxtehuder Kameraden für deren geleistete Arbeit.
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Spender, Kameraden der FF Buxtehude, Ortsbrandmeister Moisburg und Fördervereinsvorsitzender Moisburg |
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Bild: Ute Czaschke, Pressewartin der FF Samtgemeinde Hollenstedt |
Florian Stade 41/60 verlässt die Feuerwehr - 30.05.08
Nun ist der Tag gekommen, an dem eines unserer meistgenutzten Fahrzeuge außer Dienst gehen musste. Übersät von Rostschäden war es leider nicht mehr wirtschaftlich das Fahrzeug weiterhin für den Einsatzbetrieb bereit zu halten. Mit Ablauf der TÜV-Plakette zum 31.05.08 wird der 60er den Zug I verlassen.
Seit 1981stand das Fahrzeug im Dienst der Feuerwehr Buxtehude. Zunächst lief es beim Zug II als TSF-GW und hatte damals noch den Namen Florian Stade 41/42. Mit Anschaffung des neuen RW2 im Jahre 1995 beim Zug I ging sein Vorgänger, ein GW-Z zum Zug II und ersetzte dort das TSF-GW. Bis zum Gerätehausneubau beim Zug I blieb das Fahrzeug unter dem neuen Namen Florian Stade 41/60 beim Zug II. Erst 1998 folgte der Wechsel des inzwischen leergeräumten Fahrzeugs zum Zug I. Fortan wurde der 60er für jegliche Transportaufgaben im Dienste der Feuerwehr genutzt: Fahrten zur FTZ, Materialfahrten, Fahrten in Jugendfeuerwehrzeltlager etc. Bis zum heutigen Tage hat das Fahrzeug immer treu und ohne Probleme seinen Dienst verrichtet, von kleineren Vorkommnissen einmal abgesehen: So brach bei einem Einsatz im Jahr 2000 der Schaltstock ab, was eine weitere Fahrt unmöglich machte oder einige Jahre später, als ein erfahrener Kamerad mit dem Fahrzeug zum Tanken fuhr. Im Gegensatz zu allen anderen Buxtehuder Feuerwehrfahrzeugen fuhr dieser Wagen nur mit Benzin... Aus dieser Zeit stammte dann auch der Spruch "Super Jürgen, nicht Diesel!" Ein lautes Knallen aus dem Auspuff und ein riesige schwarze Rußwolke waren die Folge dieses fatalen Tankfehlers. Aber schon am nächsten Tag war der Wagen wieder fit.
Heute Mittag wurden bereits alle verbliebenen feuerwehrtechnischen Einbauten wie Funkgerät und Sondersignalanlage aus dem Fahrzeug entfernt.
Buxtehudes Ortsbrandmeister heiratet seine Heike
Eigentlich sollte alles still und heimlich verlaufen. Horst Meyer, Ortsbrandmeister der Buxtehuder Ortswehr, wollte am Samstag den 15.09.2007 um 17:00 Uhr seine langjährige Lebensgefährtin ohne großes "Tamtam" heiraten. Wie sollte es anders sein, einer war dann doch dabei, der das Geheimnis ausgeplaudert hatte, so dass sich nahezu der gesamte Zug I mit allen Fahrzeugen am Tag der Hochzeit vorm Rathaus einfand. Auch weitere Freunde und Schützen von der Buxtehuder Schützengilde wurden vorab über das bevorstehende Ereignis informiert, so dass der Rathausplatz gegen 17:00 Uhr gut gefüllt war. Schnell wurden noch einige Vorbereitungen vorgenommen, bevor es dann soweit war und Heike und Horst die Stufen der Rathaustreppe herunterkamen. Mit lautem Martinhorn aller Einsatzfahrzeuge wurden sie vor der Tür in Empfang genommen. Beide waren sichtlich gerührt und überrascht. Horst konnte die eine oder andere Träne nicht zurückhalten. Nach dem Gang durchs Spalier wurden beide von einer Barriere gestoppt. Ein scheinbar mit Wasser gefüllter Schlauch versperrte den Weg. Horst wurde aufgefordert den Schlauch durchzuschneiden. Dafür wurden ihm Einsatzkleidung, Kettensäge und eine Axt zur Verfügung gestellt. Wie sollte es anders sein, Horst war vorbereitet und zückte aus seinem Portemonnaie ein kleines, scharfes Messer. Mit Abstand und etwas Respekt stach er vorsichtig in den Schlauch, doch aus diesem kam glücklicherweise nur Druckluft. Ohne Mühe gelang es ihm den Schlauch zu zerschneiden und die beiden waren wieder frei. Daraufhin folgte eine kurze Rede der Schützenbrüder. Horst war jahrelang Fahnenträger der Königsfahne im grauen Rott. Dies dürfen aber nach alter Tradition nur Junggesellen. Damit ging für Horst diese Ära nun zu Ende und er darf sich ab sofort die Fahne von Weitem ansehen. Zum Abschluss wurden für Horst und Heike noch einige weiße Tauben freigelassen, sie sollen den beiden Glück und Frieden bringen. Dem schließen wir uns an:
Alles Gute zur Hochzeit liebe Heike, lieber Horst!
Fahrzeugtaufe des neuen HLF 20/24/2
Am 28.10.05 war es soweit. Das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) 20 /24/2 sollte auf dem Buxtehuder Rathausplatz feierlich eingeweiht werden. Kameraden aller Buxtehuder Wehren waren zu dieser Zeremonie eingeladen. Nach den Reden von Ortsbrandmeister, Stadtbrandmeister und Bürgermeister wurde das Fahrzeug von der jüngsten Kameradin, Katharina Hoening, auf den Namen "Jürgen Hausmann" getauft. Hausmann war lange Jahre Ortsbrandmeister der Ortswehr Buxtehude und wurde durch diese Geste für seine langjährige Arbeit geehrt.
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| Ein seltenes Bild: Drei Generationen
Buxtehuder Tanklöschfahrzeuge auf dem Hof des Gerätehauses Zug I
rechts der erste "Tanker", ein TLF 16 T, Baujahr 1956 und damit das erste Tanklöschfahrzeug im Landkreis Stade. Es war bis 1999 noch immer im Einsatz, ist vollständig intakt und hat seinen Platz immer noch im Gerätehaus des Zuges I. In der Mitte das zweite TLF, ein TLF 16/25, Baujahr 1979 und direkter Nachfolger vom TLF 16 T. Links: Mit der Indienststellung des neuen HLF 20/24/2 konnte das immer zuverlässige TLF 16/25 in den wohlverdienten Ruhestand geschickt werden. |
Neue Wärmebildkamera
Neben dem neuen HLF konnte auch eine Wärmebildkamera beim Zug I in Dienst gestellt werden. Zur Zeit findet die Ausbildung an der Bullard TI Commander statt.
Umbau der Einsatzzentrale
Hier geht es zum Bericht über den Umbau
Neues Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) trifft beim Zug I ein!
Nach 26 Jahren Einsatz in Buxtehude kann nun das "alte" TLF 16/25 außer Dienst genommen werden. Als Ersatz ist am Dienstagabend (23. August 2005) der Nachfolger eingetroffen. Hierbei handelt es sich um ein Hilfeleistungslöschfahrzeug 20/16 (interne Bezeichnung in Buxtehude: HLF 20/24/2) nach aktueller Norm.
Aufgebaut wurde das Fahrzeug durch die Firma Magirus auf einen Mercedes Atego 1428 AF mit einem 205 kW/279 PS starken Sechszylindermotor, dessen Kraft über ein Allison-Automatikgetriebe auf die Achsen gebracht wird.
Das Fahrzeug ist mit einer umfangreichen Ausstattung bestückt:
| Löschwassertank 2400 l | Motorkettensäge | |||
| Schaummitteltank AFFF 150 l | Beleuchtungssatz | |||
| Schaummitteltank Class-A 50 l | 4 Atemschutzgeräte PSS 90 | |||
| Schaumzumischanlage FireDos 1000 | 1 Tasche mit 1 PSS 90, | |||
| kombinierter Schaumwasserwerfer | Tragetuch und Zubehör für den Sicherungstrupp | |||
| Lichtmast 2 x 1000 Watt | Fluchthauben | |||
| Heckwarnanlage | 4 Steckleiterteile | |||
| Überdrucklüfter Leader MT 224 | 3-teilige Schiebeleiter | |||
| 1 Mann-Schlauchhaspel | Rettungsdienstrucksack | |||
| LKW-Rettungsbühne | Hebekissen | |||
| Rettungssäge STIHL | Sprungretter System Lorsbach | |||
| 8 kVA-Stromerzeuger | Hohlstrahlrohre AWG | |||
| Schnellangriff Wasser | 4 C-Schlauchtragekörbe | |||
| Mittelschaumpistole | Gasmessgerät PacEx | |||
| Schnellangriffsverteiler Wasser | 4 2m-Band Funkgeräte Motorola GP 360 mit "Handmikrofon" | |||
| Tauchpumpe | 4m-Band Funkgerät mit Fu/V-Schaltung über Außenlautsprecher |
Hierbei handelt es sich nur um einen kleinen Auszug der umfangreichen Beladung, ein Teil der weiteren Ausstattung (Wärmebildkamera mit Fernübertragung, Hilfeleistungssatz mit Zubehör, usw.) wird erst in den nächsten Wochen und Monaten zu uns stoßen.
Insgesamt kann dieses Fahrzeug durchaus als Multifunktionsfahrzeug bezeichnet werden, so führt es doch alle Gerätschaften für einen ersten Angriff sowohl bei Brand- als auch bei Hilfeleistungseinsätzen mit und wird durch die Gerätschaften der nachrückenden Fahrzeuge des Zuges 1 sinnvoll ergänzt und unterstützt.
In Dienst gestellt wird das Fahrzeug in den nächsten Tagen, nachdem ein Großteil der Kameraden an dem Fahrzeug ausgebildet ist. Weiterhin soll das Fahrzeug in Kürze noch mit Folienbeklebung und 3M-Reflexstreifen dem Fuhrpark des Zuges I optisch angepasst werden.
Ein voller Erfolg war der Tag der offenen Tür beim Zug I am 05.06.2004. Bei super Wetter konnte den zahlreichen Gästen viel geboten werden. Neben diversen Vorführungen und Spielen war es wieder einmal möglich das Gerätehaus und die Fahrzeuge aus nächster Nähe anzuschauen. Viele Interessierte nutzten die Chance und kamen vorbei. Bereits kurz nach der Öffnung um 10 Uhr drängten sich die ersten Gäste durch die Gänge und schauten sich die verschiedenen Räume an. Gegen Mittag wurde es dann auf einmal eng um Wurstgrill und Getränkestand. Nachdem beim letzten Tag der offenen Tür aufgrund der Wetterlage nur wenige Zuschauer vorbeikamen, war es dieses Mal wieder ein voller Erfolg. Neben der großen Feuerwehr-Fahrzeugausstellung vor der Tür waren auch das THW und Rote Kreuz vorbeigekommen, um ihre Arbeit zu präsentieren. Für die kleinen Gäste veranstaltete die Jugendfeuerwehr in einer Fahrzeughalle diverse Spiele, wie heißer Draht, Negerkusswurfmaschine und Glücksrad. In der zweiten Halle waren Getränke- und Wurststand nebst Sitzmöglichkeiten aufgebaut. Hier herrschte die ganze Zeit ein großes Gedränge. Von den vielen gespendeten Kuchen (DANKE DAFÜR!) blieben am Ende nicht viele übrig. Als Übungen wurden in diesem Jahr ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person in einem PKW gezeigt. Mit Hilfe von Feuerwehr und Rotem Kreuz konnte die Person aber schnell aus ihrer "Notlage" befreit werden. In der nächsten großen Vorführung war das Auto dann plötzlich in Flammen aufgegangen. Hier konnte dann eindrucksvoll gezeigt werden, wie ein Vollbrand eines PKWs schnell und effizient mit wenig Wasser und Schaum gelöscht werden kann. Zwischendurch konnten mehrere gezielt vorbereitete Fettexplosionen verdeutlichen, wie man auf keinen Fall einen Fettbrand löschen darf. Alles in allem war es ein gelungener Tag, der der Bevölkerung die Arbeit der Feuerwehr sicherlich wieder einmal näher bringen konnte.
Neue Fahrzeugsicherheitsbeklebung
Im Rahmen der optischen Neubeklebung des LF 16/12 ist die Ortswehrführung zu dem Entschluss gekommen, alle Fahrzeuge des ersten Zuges mit einem weißen Querstreifen zu versehen. Diese Aufkleber haben aber nicht nur optische Gründe. Sie stellen zwar durch die einheitliche Beklebung der Fahrzeuge einen zusammenhängenden Fuhrpark dar. Ein weiterer wichtiger Aspekt bei dieser Beklebung ist aber auch die Sicherheit. So sind die Fahrzeuge in der Nacht schon von weitem sichtbar, da es sich bei dem Streifen um eine Reflexfolie handelt. Bisher hatte nur die Drehleiter schon vom Werk aus solch einen Streifen. Mit den Eigenschaften der Beklebung dieses Fahrzeugs konnten nur positive Erfahrungen gemacht werden. Neue Fotos der Fahrzeuge sind hier zu finden.
Neuer Ortsbrandmeister - Alter Ortsbrandmeister wird Ehrenortsbrandmeister
Im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung musste der bisherige Ortsbrandmeister der Feuerwehr Buxtehude Jürgen Hausmann sein Amt aus Altersgründen abgeben. Zum neuen Ortsbrandmeister wurde der bisherige Zugführer des Zuges I, Horst Meyer ernannt.
"Der Neue und der Alte" - Horst Meyer und Jürgen Hausmann |
Alles begann mit einer wochenlangen Planung. Was kann man zu einer solchen Verabschiedung machen? Was gibt es zu Essen? Wann soll die Veranstaltung beginnen? Und so weiter... Nachdem in den letzten Tagen vor dem Ereignis so langsam Stress auftrat, sollte auf jeden Fall bei der Verabschiedung alles perfekt sein. Jürgen Hausmann, der alte Ortsbrandmeister erhielt zuerst einmal ein Hausverbot für die Woche vor der Veranstaltung. Er sollte schließlich nicht mitbekommen, was für ihn alles geplant wurde. Da wurden zuerst einmal alle Fotoarchive nach alten Hausmann-Bildern durchforstet. Dann wurde daraus eine digitale Diashow erstellt, über 70 Fotos wurden ausgedruckt und im ganzen Gerätehaus ausgestellt. Ein Kamerad erklärte sich bereit, diese Arbeit zu übernehmen und erstellte so nebenbei eine richtige Zeitungsseite nur über das Feuerwehr-Leben von Jürgen Hausmann. Am Tag vor der Veranstaltung wurden die letzten Vorbereitungen getroffen: Der Jugendraum wurde komplett umgebaut, hier sollte später das Essen aufgebaut werden. Mit Hilfe diverser Messinglampen, Silber-Kerzenständern, Tischdecken und Tulpen konnte eine schöne Atmosphäre geschaffen werden. Die Fahnenmasten auf der Vorderseite des Gerätehause wurden mit Halogenstrahlern angestrahlt. Nachdem alle Vorbereitungen abgeschlossen waren konnte es am Freitagabend pünktlich um 19:00 h mit der Versammlung losgehen. Was sag ich pünktlich... Jürgen hatte alle seine Gäste für 20:00 h eingeladen und wusste selbst nichts vom verfrühten Versammlungsbeginn. Alle Gäste wurden daher schon frühzeitig für 19:00 h vom Zugführer "bestellt". Nur Jürgen ahnte immer noch nichts von seinem Glück. Am Freitagnachmittag kam dann der Anruf, dass er sich für 18:30 h mit seiner Frau bereithalten sollte. Er würde dann abgeholt werden. Mit LF und MTF ging es zum Gerätehaus - das letzte Mal die Sonderrechte für "unseren" Jürgen: Einmal noch mit Blaulicht und Horn auf den Gerätehaushof einbiegen... Jürgen war völlig überrascht, denn alle Gäste waren ja schon da und die normale Jahreshauptversammlung konnte zuerst einmal losgehen. |
| Viele Regeln wurden dabei über den Haufen geworfen, schließlich wollte man schnellstmöglich den offiziellen Part hinter sich bringen und dann mit den Feierlichkeiten beginnen. Alle Redner waren eingeweiht und durften nur sehr kurze Reden halten. Jürgen selbst war darauf logischerweise überhaupt nicht vorbereitet und musste improvisieren, was ihm aber sehr gut gelang. Dann war es soweit, der Bürgermeister Jürgen Badur sprach die Dankesrede und ernannte Jürgen Hausmann zum Ehrenortsbrandmeister. Der war mittlerweile hungrig geworden und freute sich auf seine Erbsensuppe (die es jedes Jahr auf der Jahreshauptversammlung gibt) - sollte sich aber noch wundern. Horst Meyer wurde zum Ortsbrandmeister vereidigt und sprach ebenfalls eine Dankesrede auf seinen Vorgänger. Kurz vorm Ende des offiziellen Teils stürmte ein Kamerad in den Saal und rief: "Extrablatt - Jürgen Hausmann zum Ehrenortsbrandmeister ernannt." Daraufhin wurden Jürgen die gerahmte Zeitungsseite und diverse weitere Geschenke überreicht. Im Treppenhaus des Gerätehauses wurde die Zeitungsseite in 4-facher Größe enthüllt. Ein super - professionelles Werk. Dann war die Zeremonie beendet und es sollte die Erbsensuppe aufgetischt werden. Doch was war das? Es gab überhaupt keine Suppe. Der neue Ortsbrandmeister hatte sich zur Verabschiedung seines Vorgängers ein Festessen gewünscht. So gab es Schweine- und Putenbraten mit Kartoffelgratin und Gemüseplatte, dazu Salat und als Nachspeise Rote Grütze mit Vanillesoße oder Mousse au Chocolate. Jürgen war angesichts der ihm zugetragenen Ehren den Tränen nahe. Im Anschluss daran ging die Veranstaltung in ein gemütliches Beisammensein über, dass sich bis in die frühen Morgenstunden hinzog. | |
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Ausschnitt aus der Zeitungsseite zur Verabschiedung:
Nach 41 Jahren bei der Feuerwehr, nach 21 Jahren als Ortsbrandmeister
Jürgen Hausmann in feierlicher Zeremonie ernannt zum Ehren-Ortsbrandmeister
Von DEINEN KAMERADEN Buxtehude - 41 Jahre aktiv in der Feuerwehr tätig zu sein, ist eine lange Zeit. Das schaffen nur wenige. Jürgen Hausmann, Ortsbrandmeister der Feuerwehr Buxtehude ist so einer. Jürgen Hausmann war
fortan der "Grisu " in der Wehr, denn zu jener Zeit, als es noch keine Funkmelder gab, liefen viele kleine und große Feuer in Hausmanns Laden auf. Jürgen saß damit
immer an der Quelle und wusste bereits von einem Alarm, bevor die anderen Kameraden davon etwas mitbekamen.
Jeden Einsatz durfte er mitfahren. Zusammen mit seinem Vater Gustav, Hinrich Meier, Kurt Brandes, Walter Pape und Günter Erhorn Erhorn bildete er das
"Dream- team vom alten Tanklöschfahrzeug ‚Hein Köpke". Ein kurzer Blick auf seine Feuerwehrlaufbahn zeigt, dass es mit Jürgen eigentlich immer stetig nach oben
ging.1962 fing er als Feuerwehrmannanwärter an, 1969 wurde er dann nach kurzen Zwischenstopps (1964 Feuerwehrmann,1966
Oberfeuerwehrmann) zum Hauptfeuerwehrmann. Seinen Grundlehrgang leistete er im Jahre 1968 ab, dem Jahr, als die FF Buxtehude ihr 100jähriges Bestehen feiern konnte. Mit dem Truppführerlehrgang übernahm er 1973 eine erste Führungsrolle.
Seinen ersten großen Auftritt in der Feuerwehrpolitik soll er bereits 1978 gehabt haben.
Bei der Diskussion um den Neubau eines Gerätehauses für den Zug I, sowie die Anschaffung von neuen Tanklöschfahrzeugen, kam es zwischen Jürgen Hausmann und dem damals Vorsitzenden des Inneren Ausschusses - Jürgen
Gerdau - angeblich zu einem offenen Streit. Aber das ist längst vergessen. |
Ausbildungsseminar für Drehleitermaschinisten
Nachdem im Jahr 2002 eine neue Drehleiter beschafft werden konnte, wurde auch ein Weiterbildung für alle Drehleitermaschinisten nötig. Neben den zuginternen Einweisungen auf die Technik des Fahrzeuges wurde auch eine Ausbildung auf die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten des Fahrzeuges gefordert. Mit dieser konnten im Juli 2003 Jörg Kurtz und Peter Tamke beauftragt werden. Beide sind Drehleiter-Maschinisten-Ausbilder bei der Berufsfeuerwehr Hamburg. Neben ihrer dort hauptberuflichen Tätigkeit bieten sie auch Seminare für freiwillige Feuerwehren mit Drehleitern an.
Am 19.07.03 war es dann soweit. 12 Maschinisten inkl. Zugführer und Stellvertreter trafen sich um 8:00 zur gemeinsamen Ausbildung. Zuerst ging es an der Mühle am Hafen darum die Drehleiter richtig in Stellung zu bringen. Hierzu muss der korrekte Abstand und der richtige Winkel zum Objekt beachtet werden. Um optimal an den Dachfirst zu gelangen, steht der Leiterpark am besten parallel zur Dachhaut. Bei einem Einsatz an einem Wohnhausgiebel sollte der Leiterpark parallel zur Hauswand ausgerichtet sein. Nachdem alle Teilnehmer sich ausgiebig mit dem neu Erlernten vertraut gemacht hatten, ging es daran mit der Leiter im Unterflurbereich zu arbeiten. Hierzu wurde das Hafenbecken auserkoren. Durch ein Schrägstellen des gesamten Fahrzeuges mit Hilfe der Abstützungseinrichtung wurde die maximale Arbeitstiefe erreicht. Nachdem auch diese Aufgabe erfolgreich gemeistert werden konnte, wurden die neu erlernten Erkenntnisse an verschiedenen Punkten im Buxtehuder Stadtgebiet ausprobiert. Am Ende freuten sich alle Teilnehmer über einen wirklichen gelungenen Ausbildungstag und danken den beiden Ausbildern der BF Hamburg.
Ergebnisse vom Stadtwettkampf 2003
Im Zuge ihres 100jährigem Bestehen, hat die Ortswehr Daensen den diesjährigen Stadtpokal ausgerichtet. Bei guten Wetter waren 14 Mannschaften aus allen Buxtehuder Wehren und Jugendwehren angetreten.
Die Gewinner waren wie im letzten Jahr die Gruppen der FF Hedendorf, sowie der JF Ovelgönne & Umg. Die absolute Überraschungsmannschaft aber war die Gruppe vom Zug I. In der über 20jährigen Geschichte des Stadtwettkampfs, war es dem Zug I noch nie gelungen unter die ersten sechs zu kommen. Der fünfte Platz wurde also von allen Beteiligten mit einem Grillfest am Gerätehaus Zug I gefeiert. Und dann war da noch der stellv. Zugführer... Der hatte doch glatt noch einen Grillabend versprochen, falls die Mannschaft mindestens den siebten Platz erreichen sollte! Tja, da werden die Getränke wohl schon einmal kalt gestellt werden müssen...

"Unsere Siegermannschaften":
oben von links: B. Wichern, L. Schmitdke, O. Knappe, B. Senst, M. Klindtworth, S. Carstensen, S. Höft, T. Callsen, M. Korsmeier, stellv. Zugführer J. Meyer
unten von links: I. Carstensen, A. Kraus, K. Weiß, L. Peters, M. Strosina, M. Grunholz, S. Freimann, M. Grunholz, J. Röver, C. Hort, E. Herzog, C. Meyer, D. Prang
es fehlen: A. u. F. Ostermann, J. u J. Bochynski, J. Rademacher, M. Sonzin

FF Hedendorf JF Ovelgönne u. Umgebung
Ergebnisse
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Feuerwehren |
Jugendfeuerwehren | |
| 1.) FF Hedendorf | 1.) JF Ovelgönne & Umg. | |
| 2.) FF Ottensen | 2.) JF Ovelgönne & Umg. / JF Estetal (gemischte Gruppe) | |
| 3.) FF Ovelgönne | 3.) JF Estetal | |
| 4.) FF Neukloster | 4.) JF Buxtehude - Altstadt Gruppe I | |
| 5.) FF Buxtehude ( Zug I ) | 5.) JF Buxtehude - Altstadt Gruppe II | |
| 6.) FF Dammhausen | ||
| 7.) FF Immenbeck | ||
| 8.) FF Daensen | ||
| 9.) FF Buxtehude (Zug II) |
Offizielle Fahrzeugübergabe und Taufe
Am 21. Juni 2002 war es endlich soweit: Nachdem die Fahrzeuge sich bereits bei den ersten Einsätzen bewährt haben, wurden sie nun auch offiziell an die Feuerwehr übergeben. Die Übergabe fand mit einem kleinen Festakt auf dem Buxtehuder Rathausplatz mit Vertretern aus der Verwaltung der Stadt Buxtehude, den Feuerwehrkameraden der Ortswehren der Stadt Buxtehude und Buxtehuder Bürgern statt.
Bürgermeister Jürgen Badur wies
in seiner Festrede auf die erheblichen Anstrengungen bei der Beschaffung der
Fahrzeuge durch die Stadt Buxtehude hin. Er ließ jedoch ebenso keinen Zweifel
an der Notwendigkeit der Anschaffungen aufkommen. Die Anschaffungskosten für
die 3 Fahrzeuge belaufen sich auf insgesamt rund 710.000,-- Euro. Allein die DLAK
23/12 schlägt mit rund 485.000,-- € zu Buche. Für das LF 16 mussten nochmals
rund 210.000,-- € aufgewendet werden. Das gebrauchte Mannschaftstransportfahrzeug
konnte für ca. 15.000,-- € erworben werden.
Die Schlüssel für die neuen Fahrzeuge wurden durch viele Hände
weitergereicht, bis sie endlich beim Zugführer des Zuges I, Horst Meyer,
angekommen waren. Danach wurden die neuen Fahrzeuge getauft. Mit der
Namensgebung ehrt die Feuerwehr verdienstvolle verstorbene Kameraden.
Die DLAK 23/12 wurde von der Gattin des Buxtehuder Bürgermeisters, Beate Badur,
mit einem großen Schluck Estewasser auf den Namen "Günter Erhorn"
getauft. Günter Erhorn war von 1976 bis 1983 Zugführer des Zuges I und von
1968 bis 1980 erster Gruppenführer für die Drehleiter.
Das LF 16 erhielt vom ältesten aktiven Kameraden des Zuges I, Hans-Jürgen
Wiegers, den Namen "Wolfgang Pape". Wolfgang Pape war von 1989 bis
2001 Zugführer des Zuges I.
Die Taufe des MTF wurde von Tim
Nicolausen, einem Mitglied der Jugendfeuerwehr Altstadt, vorgenommen. Das MTF
erhielt den Namen "Kurt Brandes", der bereits als 16jähriger 1943 in
Hamburg bei der Brandbekämpfung nach den schweren Bombenangriffen geholfen hat.
Nach der traditionellen Sternfahrt aller Buxtehuder Feuerwehrfahrzeuge durch die
Stadt wurden die neuen Fahrzeuge zum Gerätehaus des Zuges I gebracht. Dort
waren die Gäste noch zu einem Essen und einem kleinen Umtrunk eingeladen.
Das alte LF 8/8 wurde an die
Tschernobyl-Hilfe übergeben. Pastor Hans Otto Gade nahm den Schlüssel
entgegen. Das Fahrzeug wird von einer Gruppe Buxtehuder Feuerwehrleute an seinen
neuen, weit entfernten Einsatzort in Gomel (Weißrussland) gebracht. Dort
herrscht eine große Knappheit an Rettungsfahrzeugen.


"Es ist da !!!"
Nach langem Warten konnten wir heute, am 14.6.2002 unser neues LF 16/12 in Empfang nehmen. Es hat einen 1600 Liter großen Tank und eine heckseitig eingebaute Feuerlöschkreiselpumpe, die 1600 Liter pro Minute bei 8 bar leistet. Das LF 16/12 ersetzt seinen Vorgänger, ein LF 8 S aus dem Jahre 1974. Von diesem Fahrzeug konnte auch ein Großteil der Beladung übernommen werden.

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| Das neue LF 16/12 und sein Vorgänger aus dem Jahre 1974 |
Am 28.03.2002 gegen 15 Uhr war es soweit. Endlich konnte die neue Drehleiter in Empfang genommen werden.

Das neue MTF 41/71 konnte nach erfolgreicher TÜV-Abnahme am 26.2.2002 in Dienst gestellt werden. Die neue Drehleiter (Atego/Metz) und das neue LF 16/12 (Atego/Magirus) werden voraussichtlich noch im März ausgeliefert.

Drehleiter außer Dienst gestellt !!!
Wegen einer zu geringen Vorspannung wurde die Drehleiter des Zuges I am Mittwoch den 12.12.2001 vom TÜV stillgelegt. Dadurch waren wir gezwungen, schnellstmöglich für Ersatz zu sorgen. Bereits am Donnerstag wurde unsere Leiter zurück zum Hersteller gebracht. Am Freitag war dann das vorübergehende Ersatzfahrzeug da, ein Vorführfahrzeug der Firma Metz mit Mercedes Atego Fahrgestell. In Kürze soll die neue Leiter bestellt werden, um hoffentlich bald von uns übernommen zu werden.


Ausverkauft!!! Damit hatte am frühen Sonntagabend wohl kaum einer gerechnet! Das Geschäft brummte an diesen Wochenende wie schon lange nicht mehr, denn das Wetter war absolut glühweintauglich, keine Wolken und kein Regen, aber bitterkalt. Auch die neue Standstelle auf der Flethbrücke wurde super angenommen.

Neues MTF für den Zug I
Der Zug 1 kann sich über ein "neues" Mannschaftstransportfahrzeug freuen.

Das zwei Jahre alte Fahrzeug konnte von der Stadt gebraucht beschafft werden. Rein optisch hinterließ das Fahrzeug bei der Ankunft in unserem Gerätehaus einen noch fast neuen Eindruck. Auch die geringe Laufleistung von nur ca. 26.000km sprach für diesen Mercedes Sprinter mit mittlerem Radstand. Zur Zeit wird das Fahrzeug noch in Eigenarbeit zum Feuerwehrfahrzeug ausgebaut. Die Lackierung in RAL 3000 (feuerrot) hat ein Lackierer aus unseren Reihen bereits vollzogen. Jetzt fehlt nur noch der Blaulichtbalken und das Funkgerät.
Tag der offenen Tür

Am 08.09.2001 fand einmal wieder der Tag der offenen Tür beim Zug 1 statt. Trotz teilweise starken Regens kamen doch recht viele Leute um sich unsere Fahrzeuge, unser Gerätehaus und das Drumherum anzusehen. Es gab viele Vorführungen, z.B.
Fettexplosion (Wenn brennendes Fett mit Wasser gelöscht wird.)

Personenrettung mit Drehleiter aus Höhe
Vorführung des GTLF 24/90/10
Aufbau des Sprungretters

Ziehen eines LKWs mittels Seilwinde
Rettung einer Person aus PKW nach Verkehrsunfall

Für die kleine Gäste waren
natürlich die "roten Autos" das Interessanteste. Aber auch die
Jugendfeuerwehr des Zuges 1, die JF Buxtehude-Altstadt, hatten Spiele und einen
Malwettbewerb organisiert. Für das leibliche Wohl war auch gesorgt. Es gab
gespendeten Kuchen, Waffeln, Wurst, Pommes und Getränke. Das eingenommene Geld
kommt dem Förderverein des Zuges 1 und der JF Buxtehude-Altstadt zu Gute.

Bericht von Gerd Meyer
Eins vor weg: Buxtehude wurde von diesem schweren Gewitter im großen und ganzen verschont. Doch die Stadt Stade wurde voll getroffen und musste Land unter melden!
Am 27.06.2001 wurden wir um ca. 22:00 Uhr durch die Einsatzleitstelle Stade alarmiert. Eine Durchsage erfolgt nicht. Im Gerätehaus herrschte ein große Ungewissheit warum die Melder ausgelöst wurden. Über Funk wurde versucht die Leitstelle zu erreichen, was allerdings nicht klappte. Auf dem Funkkanal herrschte Chaos! Immer wieder wurden Feuerwehren aus dem Landkreis Stade
alarmiert!Der Zugführer, Horst Meyer, versuchte daraufhin die Leitstelle telefonisch zu erreichen, was auch glückte. Der Einsatzort hieß zu unser großen Überraschung: Stade! Stade liegt immerhin ca. 25 Km von Buxtehude entfernt.
Wir rückten mit dem Einsatzleitwagen, dem Tanklöschfahrzeug, dem Löschgruppenfahrzeug und dem Rüstwagen aus. Alle verfügbaren Tauchpumpen wurden mitgenommen. Mit Sonderrechten fuhren wir dann Richtung Stade. Über Telefon, der Funk war auch weiterhin durch Überlastung und Störungen des Gewitters fast unmöglich, meldeten wir uns während der Fahrt beim Ortsbrandmeister Thieme an. Wir wurden Richtung Stade B73 eingewiesen. Dort waren mehrere Keller voll Wasser gelaufen.
In der Dunkelheit und bei dem anhaltenden Regen war es schwer, sich einen Überblick zu verschaffen. Unser Einsatzleitwagen setzte unsere Fahrzeuge ein. Auch von der
Einsatzleitung wurden wir zu diversen Stellen geschickt. Der Überblick bei der Vielzahl der Einsätze, innerhalb einer Stunde waren weit über 200 Hilferufe aufgelaufen, war recht schwer. Für uns als Ortsfremde fiel es zusätzlich schwer, die richtigen Einsatzstellen zufinden.Unser Tanklöschfahrzeug wurde bei der Firma Marktkauf eingesetzt. Dort drohte
das Wasser, der gesamte Parkplatz war schon überflutet, in den Keller zu laufen. Das Wasser auf dem Parkplatz konnte nicht mehr ablaufen, da das Rückhaltebecken, wo das Wasser zusammenläuft, übergelaufen war. Aus dem Becken pumpten wir gut 3 Stunden das Wasser ab. Nur langsam sank der Wasserspiegel.Der Rüstwagen und das Löschgruppenfahrzeug fuhren zu diversen vollgelaufenen
Kellern. Nicht nur Regenwasser hatte für eine Überschwemmung gesorgt, nein auch die Abwässer waren rückwärts aus der Kanalisation gelaufen. Es stank erbärmlich! Unser Rüstwagen und das Tanklöschfahrzeug der FF Stade Zug I wurden zusätzlich zu einem Verkehrsunfall gerufen. Auf der Bahnhofsbrücke war es zu einem Unfall gekommen.Nach viereinhalb Stunden konnten wir unseren Einsatz beenden und wieder
Richtung Buxtehude abrücken. Unser Wetter hat mal wieder zu einem Chaos geführt und uns gezeigt wie viel Wasser innerhalb kurzer Zeit abregnen kann.Der erste Satz im obigen Bericht ist kaum geschrieben, da ist er auch schon überholt! Am 30.06.2001 hat es dann auch die Stadt Buxtehude mit einem schweren Gewitter erwischt. Nicht so stark wie in Stade, aber einige Keller waren auch hier voll.