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In den folgenden Einträgen sind die Berichte der Buxtehuder Ortswehren zu finden.

Datum
Meldung Beteiligte Buxtehuder Ortswehren
17.01.2014

 

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428 Einsätze für die Feuerwehren

BUXTEHUDE. Es war eines der einsatzreichsten Jahre für die Buxtehuder Feuerwehr seit langem. Stadtbrandmeister Horst Meyer berichtet von 428 Einsätzen, das sind 119 mehr als im Jahr zuvor. Allein beim Sturm Christian am 28. Oktober mussten die freiwilligen Helfer 88 Mal ausrücken. So kamen insgesamt 15 000 Einsatzstunden zusammen, auch das ein deutliches Plus gegenüber 2012, da waren es gerade 6000 Stunden. Dazu kamen noch einmal 37 000 Dienst- und Übungsstunden, die die aktuell 396 Kameraden absolvierten. Das sind 13 mehr als im Vorjahr. Und so konnte Meyer während der Jahreshauptversammlung der Ortswehr Buxtehude im Gerätehaus von Zug 1 am Freitagabend auf einen positiven Trend bei der Mitgliederentwicklung verweisen, der auch nicht durch die Zahl von acht Jugendlichen weniger, die in der Jugendfeuerwehr aktiv sind, getrübt wird. Denn 17 sind in die Ortswehren gewechselt und werden jetzt im Frühjahr durch Nachwuchskräfte von der Warteliste ersetzt.

Das – zumindest zahlenmäßig – Hauptbetätigungsfeld waren auch im vergangenen Jahr wieder die sonstigen Einsätze, 335 an der Zahl gegenüber 93 Feuern, bei denen ein Schaden von 1,6 Millionen Euro entstand.

Wie hoch die erhaltenen Werte einzuschätzen sind, ist immer ein wenig offen, Meyer geht im Minimum von zwei Millionen Euro aus. Zu den sonstigen Einsätzen gehören auch die Verkehrsunfälle, bei denen die Feuerwehr Hilfeleistung stellt, dabei wurden 52 verletzte Personen gerettet, zwei Todesfälle gab es zu beklagen. Meyer ließ noch einmal die großen Einsätze in 2013 Revue passieren. Dazu gehörten neben den beiden Stürmen im Oktober und Dezember auch die Hilfeleistung für die Hochwasseropfer an der Elbe im Juni mit 123 Feuerwehrleuten und alleine 8000 Einsatzstunden sowie der Einsatz bei dem Bromunfall in der Harsefelder Schule im September.

Ein im vergangenen Jahr geäußerter Wunsch nach einem neuen, geländegängigen Großtanklöschfahrzeug ist nicht in Erfüllung gegangen. „Andere Fahrzeuge waren kaputter“, sagt Meyer. Stattdessen brauchte Ottensen ein mittleres Löschfahrzeug. In diesem Jahr werde die Feuerwehr die Bedarfe und Anträge für 2015 vorbereiten. Doch Meyer ist zuversichtlich, in der Finanzplanung der Stadt sei ausreichend Geld eingeplant.

(Text: Tageblatt)

Erstellt von gpe am 17.01.2014
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