Einsätze 2019

 

In den folgenden Einträgen finden Sie die Berichte zu den Einsätzen der Buxtehuder Ortsfeuerwehren. Weitere topaktuelle Infos finden Sie auch auf unserer Facebookseite ->

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Die älteren Berichte finden Sie unter den jeweiligen Jahreszahlen in der Menüleiste.

 

Datum / Uhrzeit Meldung Eingesetzte Ortsfeuerwehren der Hansestadt Buxtehude
09.09.2019 22:15

Zug I, Zug II

Brennender PKW nach schwerem Verkehrsunfall - ein Toter

Ein sehr schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am späten Montagabend auf der Straße "Neuland" (K39). Der Fahrer eines PKW kam dabei in Richtung Estebrügge in einer leichten Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab, streifte einen Begrenzungspfahl und fuhr auf dem dortigen Grünstreifen weiter geradeaus. Ein mit Felssteinen ausgelegtes Steinbeet an einer Hofeinfahrt wurde zur Sprungschanze. Der Wagen flog über eine fast 25m breite Rasenfläche, riss eine große Baumwurzel aus einer Hecke und schlug frontal in einem massiv gemauerten Gebäude ein. Dabei überschlug sich das Fahrzeug und blieb auf der Seite an dem Klinkerbau liegen. Es fing sofort Feuer.
Trotz umgehend eingeleiteter Löschversuche durch vorbildlich agierende Anwohner und die ersteintreffende Polizei, sowie dem bereits fünf Minuten nach Alarmierung eintreffenden ersten Feuerwehrfahrzeugs konnte der Fahrer nicht mehr aus dem Fahrzeug gerettet werden. Der Jorker starb in den Flammen. Den Einsatzkräften vom Zug I und dem hinzu alarmierten Zug II der Ortsfeuerwehr Buxtehude bot sich beim Erreichen der Einsatzstelle ein dramatisches Bild. Der PKW stand in Vollbrand, erste Flammen hatten auf das nebenstehende Gebäude übergegriffen. Da zunächst unklar war, ob eine Rettung der Person im Fahrzeug noch möglich gewesen sein könnte, wurde umgehend ein Schnellangriffsschlauch vorgenommen. Direkt am Wagen war aber sofort klar, dass keine Chance mehr bestand, denn auch der Innenraum war bereits von dem Feuer betroffen. Somit beschränkte sich die erste Maßnahme auf das Ablöschen der Flammen und Glutnester.
Durch den Einschlag war eine Hausecke komplett eingedrückt worden. Ganze Mauerteile hatten sich um etwa 30cm verschoben. Das Gebäude ist akut einsturzgefährdet.
Um sicher arbeiten zu können, wurde das Fahrzeug nach dem Ablöschen zunächst wieder auf die eigenen Räder gestellt und danach mittels Seilwinde des Rüstwagens vom Gebäude weggezogen. Im Anschluss begann die "technische Rettung". Dazu mussten beide Türen der rechten Fahrzeugseite entfernt werden. Nach einer ersten Spurensuche durch die Polizei wurde der Leichnam durch die Einsatzkräfte aus dem Wrack geborgen.
Im Anschluss konnte der Einsatz für Feuerwehr und Rettungsdienst beendet werden und die Polizei übernahm die Unfallstelle.
Für die Lösch- und Rettungsarbeiten und die anschließende Unfallaufnahme musste die K39 voll gesperrt werden. Es kam zu leichten Verkehrsbehinderungen.

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Erstellt von gpe am 09.09.2019
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