Einsätze 2020

 

In den folgenden Einträgen finden Sie die Berichte zu den Einsätzen der Buxtehuder Ortsfeuerwehren. Weitere topaktuelle Infos finden Sie auch auf unserer Facebookseite ->

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Die älteren Berichte finden Sie unter den jeweiligen Jahreszahlen in der Menüleiste.

 

Datum / Uhrzeit Meldung Eingesetzte Ortsfeuerwehren der Hansestadt Buxtehude
24.05.2020 03:14

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Großfeuer in den Brunkhorst'schen Wiesen

Ein nächtlicher Carportbrand entwickelte sich am Sonntag zu einem Großfeuer. Gegen viertel nach drei in der Nacht hatte die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zunächst einen Alarm für den Zug I der Ortsfeuerwehr Buxtehude ausgelöst, Carportbrand in der Theodor-Heuss-Straße.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte standen ein Carport mit eingestelltem PKW und ein Anbau in Vollbrand. Das Feuer hatte bereits auf die Dachkonstruktion des nebenstehenden Wohnhauses übergegriffen. Umgehend wurden weitere Einsatzkräfte nachgefordert und der Zug II und die Unterstützungsgruppe örtliche Einsatzleitung nachalarmiert.

Die Bewohnerin des betroffenen Reihenhauses hatte das Feuer selbst bemerkt und den Notruf gewählt. Sie blieb unverletzt und konnte zunächst bei Nachbarn aufgenommen werden.

Aufgrund der raschen Brandausbreitung wurde kurze Zeit später der Zug IV bestehend aus den Ortswehren Dammhausen, Hedendorf und Neukloster zur weiteren Unterstützung angefordert. Zur Sicherheit gingen die Kräfte vom Zug III (Daensen, Immenbeck, Ottensen und Ovelgönne / Ketzendorf) zur Gebietsabdeckung in Bereitschaft. Damit waren alle Buxtehuder Wehren mit insgesamt 150 Feuerwehrkräften im Einsatz. Zur Absicherung der Einsatzkräfte rückte die DRK Bereitschaft Buxtehude aus und löste den hauptamtlichen Rettungsdienst ab. Zwei Feuerwehrmänner mussten während der Löscharbeiten medizinisch versorgt und im Krankenhaus ambulant behandelt werden.

Insgesamt 22 Atemschutztrupps mussten im Einsatzverlauf eingesetzt werden. Mit fünf C-Rohren wurde der Brand gelöscht. Umliegende Gebäude konnten gehalten werden. An einem gegenüberliegenden Carport war die Regenrinne bereits geschmolzen, Holzbalken kokelten. Große Teile des Daches vom betroffenen Wohnhaus mussten abgedeckt werden, um an versteckte Brandnester gelangen zu können.  Das Wohnhaus ist durch Rauch und Löschwasser schwer beschädigt worden und nicht mehr bewohnbar.

Erst gegen sieben Uhr war der Einsatz für die letzten Einsatzkräfte beendet. Das Aufräumen und wieder Aufrüsten der Fahrzeuge dauerte eine weitere Stunde.

Ein Dank geht an die freundlichen Nachbarn der Betroffenen, die die Einsatzkräfte mit Kaffee und Kaltgetränken versorgten.

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Fotos: Feuerwehr & Polizei Video: S. Bartels

Erstellt von gpe am 24.05.2020
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