Einsätze 2020

 

In den folgenden Einträgen finden Sie die Berichte zu den Einsätzen der Buxtehuder Ortsfeuerwehren. Weitere topaktuelle Infos finden Sie auch auf unserer Facebookseite ->

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Die älteren Berichte finden Sie unter den jeweiligen Jahreszahlen in der Menüleiste.

 

Datum / Uhrzeit Meldung Eingesetzte Ortsfeuerwehren der Hansestadt Buxtehude
09.02.2020 15:01

Zug I, Zug II, Dammhausen, Hedendorf, Neukloster, Ottensen, Umweltgruppe, UGR ÖEL

Sturmtief "Sabine" - Zwei einsatzreiche Tage

36 Einsätze mussten von den Buxtehuder Einsatzkräften vom Sonntag- bis Montagnachmittag abgearbeitet werden. Die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung hatte sich hierfür auf eine mögliches Einsatzszenario vorbereitet und die Einsatzzentrale im Feuerwehrhaus Westmoor besetzt.

Zunächst wurde um 15:01 Uhr am Sonntag die Ortsfeuerwehr Hedendorf zu einem Einsatz in die Harsefelder Straße alarmiert. Dort drohten an einem Gebäude Dachpfannen vom Dach zu stürzen, so die Einsatzmeldung auf der Alarmdepesche.
18 Kräfte und beide Hedendorfer Einsatzfahrzeuge rückten aus. Vor Ort brachten die Einsatzkräfte eine vierteilige Steckleiter in Stellung und entfernten mehrere Ortgangbleche.

Knapp eine Stunde später war es die Ortsfeuerwehr Ottensen, die am Heideweg den ersten umgestürzten Baum entfernen musste. Ein weiterer Baum mit abgebrochener Krone wurde an gleicher Stelle gefällt.

Um 16:50 Uhr löste die Stader Feuerwehr- und Rettungsleistelle einen Umwelteinsatz aus. In Harsefeld war in der Issendorfer Straße ein großer Baum samt Wurzel umgestürzt und hatte dabei eine in der Nähe gelegene Gasleitung aus dem Boden gerissen. Erdgas trat aus. Ein Mitarbeiter vom Gasversorger hatte die Leitung nach kurzer Zeit geschlossen, so dass die Kräfte der Buxtehuder Umweltgruppe auf der Anfahrt umdrehen konnten.

Dann ging es Schlag auf Schlag. Nachdem in der Sagekuhle ein Baum auf der Straße liegen sollte und die eingesetzten Kräfte vom Zug I ausgerückt waren, wurde die Ortsfeuerwehr Hedendorf erneut in die Harsefelder Straße alarmiert. An einer Scheune drohte ein 15m² großes Tor abzubrechen. Die Kräfte sicherten das Tor, sowie auf dem Dach liegende Dachlatten.

Im Alten Postweg war ein Straßenbaum abgebrochen und lehnte an einem dort parkenden Fahrzeug. Behutsam wurde der Baum von der Drehleiter aus abgetragen.

Gleich zweimal mussten die Einsatzkräfte vom Zug I (auf der Rückfahrt vom Umwelteinsatz) und aus Dammhausen durch Dammhausen fahren und umgestürzte Absperrschilder der Dauerbaustelle von der Fahrbahn entfernen.

Weitere Baumeinsätze mussten im "Grünen Wald", in der Sachsenbergstraße, Apensener Straße, im Melkerstieg, auf der B73, im Schützenhofweg, in der Moorender Straße, Viverstraße, am Johann-von-Schulte Platz, in der Harburger Straße und Estebrügger Straße abgearbeitet werden. Dort waren die Ortsfeuerwehren Buxtehude (Zug I & II) und Neukloster im Einsatz.

Mitten drin ereignete sich dann am frühen Sonntagabend ein Verkehrsunfall auf der Stader Straße in Höhe der Georgstraße. Der Zug II übernahm die Erstversorgung und die erforderlichen Absicherungsmaßnahmen.

Aus der Estetalstraße wurde gemeldet, dass ein dort aufgestellter Baukran gefährlich wanken würde. Nach Überprüfung der Einsatzstelle war ein Eingreifen nicht erforderlich.

In der Stader Straße und Rudolf-Diesel-Straße drohten je ein Banner wegzufliegen, im Melkerstieg ein Gerüst umzustürzen. Alles wurde vor Ort gesichert.

Auf der Rückfahrt von einem Einsatz in der Harburger Straße wurde der Zug I schließlich noch einmal im Alten Postweg und Ostmoorweg tätig. Dort lief das Oberflächenwasser nicht mehr in die Gullys ab. Nachdem die Schächte geöffnet worden waren, konnte ein ungehinderter Ablauf sichergestellt werden.

Während in der Nacht keine Einsätze zu verzeichnen waren, ging es am Montagmorgen mit mehreren umgestürzten Bäumen weiter. Im Holunderweg musste ein etwa 30cm dicker Baum von der Fahrbahn entfernt werden. In der Sachsenbergstraße drohte eine Tanne auf ein Wohnhaus zu stürzen, nachdem ein nahestehender Baum bereits gefallen war und das Erdreich gelockert hatte. Die Züge I & II waren dort im Einsatz.
Zwei Äste mussten vom Zug I auf der B73 und in der Harburger Straße entfernt werden. Im Melkerstieg versperrte ein Bauzaun auf 20m Länge einen Fußweg.

An der Rotkäppchenschule musste die Drehleiter am Mittag eingesetzt werden. Ein Baum war abgeknickt und drohte abzustürzen.

Am Nachmittag mussten die Einsatzkräfte vom Zug I noch ein über die Fahrbahn gespanntes Banner in der Altländer Straße sichern.

Als letzten Sturmeinsatz ging es für die Drehleiter in die Straße "Beim Kloster Dohren". Dort waren Dachziegel vom Dach gefallen. Eine weitere Pfanne wurde von der Drehleiter entfernt. Den Rest übernahm ein hinzugezogener Dachdecker.

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Erstellt von gpe am 09.02.2020
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